Sie können Ihr Demenzrisiko in nur 4 Minuten senken!
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Ein Gesundheitsexperte hat die Kraft einer einfachen Gewohnheit hervorgehoben, mit der das Demenzrisiko in nur vier Minuten erheblich gesenkt werden kann. Dr. Alp Kantarcı erläuterte die Vorteile des täglichen Zähneputzens von nur 2 Minuten morgens und abends.
Dr., Dozent an der Harvard University School of Dentistry. Alp Kantarcı wies darauf hin, dass die Mundgesundheit mit schwerwiegenden Gesundheitsproblemen wie Herzerkrankungen, Diabetes und Alzheimer in Verbindung steht. Er erklärte, dass Forschungsergebnissen zufolge ein Zusammenhang zwischen Erkrankungen der Mundhöhle und Alzheimer sowie anderen neurologischen Erkrankungen besteht. Obwohl bekannt ist, dass unzureichende Mundhygiene einer der Faktoren ist, die zur Entstehung von Demenz führen, geht man davon aus, dass insbesondere Erkrankungen wie Zahnfleischerkrankungen das Demenzrisiko erhöhen.
BAKTERIEN IM MUND VERURSACHEN KRANKHEITENEinige schädliche Bakterien im Mund, wie beispielsweise Porphyromonas gingivalis, können Zahnfleischerkrankungen verursachen. Diese Bakterien können über die Blutbahn vom Mund ins Gehirn gelangen und Nervenzellen schädigen, was zu Krankheiten wie Alzheimer führen kann. Dr. Kantarcı betonte, dass eine vernachlässigte Zahngesundheit zu ernsthaften Gesundheitsproblemen wie Herzerkrankungen, Diabetes und Demenz führen könne.
Umfangreiche Forschungen zum Zusammenhang zwischen Mundgesundheit und Demenz haben gezeigt, dass kognitive Beeinträchtigungen bei Menschen mit schlechter Mundgesundheit häufiger auftreten. Zahnverlust wurde auch als Risikofaktor für kognitiven Abbau identifiziert. Bei Personen mit Zahnverlust besteht ein um etwa 50 Prozent höheres Risiko für kognitive Beeinträchtigungen. Dies ist das Ergebnis einer Analyse von 14 Einzelstudien mit mehr als 34.000 Teilnehmern.
Eine vernachlässigte Zahnpflege kann zur Bakterienbildung auf den Zähnen und zu Zahnfleischentzündungen führen. Experten zufolge kann Zahnverlust einer der Faktoren sein, die zu kognitivem Abbau führen. Um jedoch beweisen zu können, dass mangelnde Mundhygiene die direkte Ursache für Demenz ist, bedarf es weiterer Forschung. Um die Zahngesundheit zu erhalten, empfiehlt Dr. Kantarcı wies darauf hin, dass bloßes Zähneputzen nicht ausreiche, auch Zahnfleisch und Zunge sollten gereinigt werden. Regelmäßiges Zähneputzen, die Verwendung von Zahnseide, Zungenschaben und Mundwasser können die Mundgesundheit unterstützen und das Demenzrisiko verringern.
Dr. Kantarcı wies auf die Wichtigkeit der täglichen Zahnpflege hin, insbesondere des abendlichen Zähneputzens. Der Arzt erklärte, dass sich aufgrund der verringerten Speichelsekretion während der Nacht schneller Bakterien auf den Zähnen ansammeln. Kantarcı sagte, dass das abendliche Zähneputzen nicht ausgelassen werden sollte. Andererseits sind auch das morgendliche Zähneputzen und die Verwendung von Zahnseide in der Mittagspause wichtige Maßnahmen zum Schutz der Mundgesundheit.
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