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Missverständnisse aufgedeckt: Fitness-Mythen: Die 6 größten Irrtümer zur Regeneration

Missverständnisse aufgedeckt: Fitness-Mythen: Die 6 größten Irrtümer zur Regeneration

Du hast lange an deinem definierten Core gearbeitet oder endlich den Knackpo, von dem du ewig geträumt hast – da kann eine Pause dich nur zurückwerfen. So denken viele sportlich Aktive.

Fakt ist, liegt der letzte Trainingsreiz weit in der Vergangenheit, bildet sich die lokale Muskulatur zurück.

„Das maximale Zeitfenster zwischen zwei Trainingseinheiten sollte zwei bis drei Tage betragen“, rät Personal Trainerin Olivia Ederer aus München. Dieses Zeitfenster darfst und solltest du dir aber auch gönnen.

Verzicht auf Trainingspausen ist kontraproduktiv

Verzichtest du komplett auf Pausen, kommt es schnell zum Übertraining. Und das wiederum sorgt für deutliche Leistungseinbußen über Müdigkeit bis hin zu schweren Infekten.

Die gute Nachricht für alle, die einen längeren Urlaub planen oder phasenweise kein Gym um die Ecke haben: Jede Form von Bewegung, auch Schwimmen, Yoga oder eine Radtour helfen dir, dein Leistungsniveau zu halten – und dich gleichzeitig aktiv zu erholen.

Lesetipp

Nach dem Workout einen Proteinshake schlürfen, fertig. So sieht für viele Kraftsportler die Regeneration aus.

Die Ernährung trägt einen großen Teil zur Erholung und Leistungssteigerung bei – und Eiweiße sind dabei essentiell. Aber eben nicht alles!Post-Workout-Snacks oder -Shakes setzen sich idealerweise aus 30 Prozent Eiweiß, 40 Prozent Kohlenhydraten und 30 Prozent Fett zusammen.

Proteine, Fette, Kohlenhydrate: Muskelfutter zur Regeneration

Unsere Empfehlung: Führe deinem Körper über den Tag verteilt alle wichtigen Vitalstoffe zu. Dazu zählen Vitamine, Proteine (ca. 1 bis 1,2 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht), langkettige Fette und komplexe Kohlenhydrate.

Auf deinen Speiseplan gehören zum Beispiel grünes Gemüse, Avocado, Hülsenfrüchte wie Kichererbsen oder Linsen, Ei, Bio Hähnchen oder Lachs, Kürbis, Süßkartoffel, Rote Bete, Karotte und Vollkornprodukte.

Außerdem viel Wasser trinken, um deine Organe beim Abtransport von Abbauprodukten und Giftstoffen zu unterstützen und wichtige Nährstoffe dort hin zu befördern, wo sie benötigt werden.

Lisa Adrian

Privat

Einmal im Trainingsflow fallen Pausen nicht immer leicht, das weiß ich aus eigener Erfahrung.

Lange Zeit habe ich meinen Körper überfordert - mit sechs bis sieben Trainingseinheiten pro Woche. Die Sorge, mein Leistungsniveau könnte stagnieren oder sogar abfallen, war zu groß.

Die Folge: Genau das, was ich befürchtet habe, ist eingetreten. Ich konnte beim Training nicht mehr mithalten, war müde, abgeschlagen und fühlte mich unausgeglichen.

Seit ich meine Rest Days fest in meine Trainingsroutine einplane und bewusst auf die Signale meines Körper achte, geht es mir besser. Ich weiß heute, Erholung bedeutet nicht, faul auf dem Sofa zu liegen und zu futtern. Ich gehe in die Sauna, zum Yoga oder spazieren und versorge meinen Körper mit wichtigen Nährstoffen.

Eine gesunde Balance und ein starker Bizeps stellen sich eben nur durch aktive Regeneration ein.

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