Zweites Tollwutopfer in Mexiko gestorben; das ist passiert

Das Gesundheitsministerium von Colima meldete den Tod eines Mannes aus Tonila, Jalisco, der zum zweiter bestätigter Fall von Tollwut beim Menschen bisher in diesem Jahr.
Nach Angaben der Behörde wurde das Opfer Mitte Mai in seinem Heimatstaat von einem Tier angegriffen. Obwohl die Art nicht näher bezeichnet wurde, wurde berichtet, dass der Patient einige Tage nach dem Angriff unter Müdigkeit und Taubheitsgefühlen im Bereich des Bisses litt.
LESEN: Was sind die Symptome von Tollwut und wie lange dauert es, bis sie auftreten?Er wurde zunächst in eine medizinische Einrichtung in Jalisco gebracht, doch sein Zustand verschlechterte sich mit dem Auftreten neurologischer Komplikationen. Am 7. August suchte er ein privates Krankenhaus in Colima auf und wurde anschließend am 17. August in kritischem Zustand in das IMSS-Allgemeinkrankenhaus der Zone 1 eingeliefert. Trotz medizinischer Bemühungen konnte der Der Mann verlor wenige Tage später sein Leben.
Das Gesundheitsministerium präzisierte, dass der Fall offiziell Jalisco zugeordnet werde, da sich der Angriff, der zur Infektion führte, dort ereignete. Es betonte außerdem, dass es in Colima seit 1987 keine Fälle von Tollwut bei Einheimischen gegeben habe.
Tollwut: eine tödliche, aber vermeidbare KrankheitDie Institution erinnerte daran, dass Tollwut eine schwere Viruserkrankung ist, die das zentrale Nervensystem angreift und hauptsächlich durch den Biss infizierter Tiere oder durch Kontakt seines Speichels mit offenen Wunden oder Schleimhäuten.
In seinen Anfangsstadien kann es sich zeigen mit Fieber, Unwohlsein, Kopfschmerzen oder Kribbeln in der Wunde. Mit fortschreitender Krankheit werden die Symptome schwerwiegender: Muskelkrämpfe, Angstzustände, Schluckbeschwerden und neurologische Störungen, die ohne sofortige Behandlung zum Tod führen können.
LESEN: Krankenversicherungsbefreiungen aufgrund von VersicherungserhöhungenAngesichts dieser Situation bekräftigte das Gesundheitsministerium die Bedeutung der Impfung von Hunden, Katzen, Nutztieren und anderen gefährdeten Arten und betonte, dass eine frühzeitige Immunisierung die wirksamste Maßnahme sei, um die Ausbreitung des Virus zu stoppen.
Bei Haustieren kann die Anwendung ab dem ersten Lebensmonat erfolgen, auch bei trächtigen oder säugenden Hündinnen, ohne dass dies eine Gefährdung ihres Wohlbefindens darstellt.
BB
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